Barrierefrei durch Freiburg – 6. Neuauflage des Stadtführers "Freiburg für Alle" erschienen!

Die 6. Neuauflage des einzigen Freiburger Stadtführers, der die Barrierefreiheit in den Vordergrund stellt, ist erschienen. Auf 60 Seiten erfahren Touristen und Freiburger/innen was in der Innenstadt  stufenlos, mit Lift oder Rampe erreichbar ist. Ein Rundgang führt durch die Altstadt und weist auf barrierefreie Gastronomie, WCs, Parkplätze und sonstige Infos zur Zugänglichkeit hin. Diese Tour steht auch auf www.freiburg-fuer-alle.de in der Rubrik „Sehenswürdigkeiten“ zum download bereit. Begleitend dazu findet man dort auch den siebenminütigen Film „Freiburg barrierefrei?!“, der einen hindernisfreien Aufenthalt garantiert.

Als Reiseführer enthält die Broschüre auch wieder „machbare“ Ausflugsmöglichkeiten, Stadt- und Netzpläne – eben alles was der Mensch so braucht - vom gemütlichen Restaurant bis zum „stillen Örtchen“.

In der Dienstleistungsbranche ist das Bewusstsein für die Notwendigkeit barrierefreier und generationenfreundlicher Angebote gewachsen. Dennoch ist es manchmal gar nicht so einfach, sie zu finden! Deshalb hat es sich die Initiative "Freiburg für Alle" seit 2006 zur Aufgabe gemacht, alles für einen gelungenen Aufenthalt in der „Schwarzwaldmetropole“ zu veröffentlichen. Ziel ist es, Inklusion in allen Bereichen des täglichen Lebens zu verwirklichen, so dass jeder selbständig mobil sein und somit ein Stück mehr Lebensqualität gewinnen kann.

Nur dank der Unterstützung unserer Partner&Sponsoren liegt der neue Stadtführer für Freiburger/innen wiederum kostenlos in der Stadtbibliothek, beim Sozialverband VdK, im Seniorenbüro und beim Stadtseniorenrat aus. In der Tourist-Info können ihn Touristen für 1 Euro erwerben.

Weitere Informationen bei  Lebensraum für Alle e.V., Gernot Wolfgang, Längenloh 11, 79108 Freiburg, Tel.: 0761 / 56 3 17, E-Mail: info@lebensraum-fuer-alle.org, www.lebensraum-fuer-alle.org

Freiburg 12/17                               1.840 Zeichen                                                                                                               

Barrierefreie Stadtführungen und Wanderungen bei Lebensraum für Alle e.V.

Nach ihrem Abschluss als zertifizierte Gästeführerin im Naturpark Südschwarzwald, bietet Gabriele Hartmann, Mitarbeiterin des Vereins Lebensraum für Alle,  jetzt auch  Führungen zur Barrierefreiheit an. Den Auftakt machten am 9. März 2018 die „Breisgau Guides“, ein Verband für Gästeführer/innen  aus dem Raum Freiburg. Sie wollten sich informieren, wie sie ihr Angebot auch auf Gäste mit Handicap ausweiten können. In der zweistündigen Führung zeigt ihnen Gabriele Hartmann u.a. die gerade neu eröffnete „Toilette für Alle“ im Innenstadtrathaus und führte die Gruppe dann auf einem „barrierearmen“ Rundgang, wie er auch im Stadtführer „Freiburg für Alle 2018/19“ und auf www.freiburg-fuer-alle.de) beschrieben ist, durch die Altstadt. Sie gab dabei nicht nur Hinweise für mobilitätseingeschränkte  Gäste, sondern auch für Blinde, Gehörlose und Menschen mit Lerneinschränkungen.  Vor dem Haus zum Walfisch sollten – bis auf eine Gästeführerin - alle die Augen schließen und ihr bei der Beschreibung des  Hauses zuhören - so, als wäre es eine Führung für Menschen mit Seheinschränkungen.

Über die geglättete Route liefen die Guides zum Münsterportal und fuhren mit den Fingerspitzen über die in den Wänden eingeritzten „Graffity“: Bestimmungen aus der Marktzeit im Mittelalter. Im Münster selbst ertasteten sie das Blindenmodell des Gotteshauses, um dann im Anschluss  den 3-D-Drucker in der Stadtbibliothek zu besichtigen. Hier erfuhr die Gruppe erfreut, dass man sich  kleine Stadtmodelle für Blindenführungen kostenlos ausdrucken lassen kann. So ging es weiter durch die Altstadtgassen mit Hinweisen zu Behindertenparkplätzen, -WCs und barrierefreier Gastronomie – aber auch auf die vielen „zugemüllten“ Bürgersteige, wildgeparkten Räder und Werbeaufsteller.

Auch auf dem Platz der Alten Synagoge wurde den Guides klar, was für ein Abenteuer es für blinde Menschen bedeutet, über diesen Platz zu gehen: keine Warnung vor den Fontänen und verschiedenen Masten, kein Leitsystem und ständig Radler und Scater, die kreuz und quer über den Platz sausen.

Gabriele Hartmann hat zusammen mit einer 91jährigen Dame  auch seniorengerechte Wanderungen entwickelt: Keine davon ist länger als 5 km, ohne Steigungen, mit ÖPNV-Anschluss, Sitzmöglichkeiten und WCs unterwegs und einer gemütlichen Einkehr am Schluss.

Lebensraum für Alle bringt bei Bedarf zu solchen Führungen  auch  Rollstuhl, Rollator und Blindenbrillen sowie einen Alterssimulationsanzug mit.

Infos und Buchungen bei Lebensraum für Alle e.V., Längenloh 11, 79108 Freiburg, Tel: 0761-56317, info@lebensraum-fuer-alle.org, www.lebensraum-fuer-alle.org

Wentzinger-Schulprojekt: Freiburg für Rollstuhlfahrer/innen

„Herzlich Willkommen bei der Story Map für Rollstuhlfahrer/innen. Diese Anwendung soll Ihnen helfen, geeignete Aktivitäten in Freiburg und der Umgebung zu finden.“ So lautet der Begrüßungssatz auf der Homepage: https://arcg.is/jq901

Diese Story Map entstand im Rahmen der Geographie-AG des Freiburg-Seminars für Mathematik und Naturwissenschaften an der Wentzinger-Schule. Das Wentzinger-Gymnasium liegt in der Nähe des Seeparks und  ist ein allgemeinbildendes Gymnasium mit einem naturwissenschaftlichen,  einem sprachlichen und einem musischen Profil, in dem über 1.000 Schüler/innen unterrichtet werden.

Das Schuljahr 2016/17  stand für die Geographie-AG unter dem Motto: „Karten erzählen Geschichten - Geo AG erstellt Story Maps“. Story Maps sind interaktive Kartenpräsentationen, mit denen sich spannende Geschichten zu den unterschiedlichsten Themen erzählen lassen. In diesem Fall handelte es sich um  Esri Story Maps, die eine ansprechende und informative Kombination aus öffentlich verfügbaren Karten, begleitendem Text, Bildern und Multimedia-Inhalten ermöglichen. Schülerinnen und Schüler der AG sollten im Sinne des „Lernens durch Engagement“ an Aufgaben aus dem realen Leben arbeiten und ihr Know-How anderen Menschen zur Verfügung zu stellen.

Die Mitwirkenden Schülerinnen,  Stefanie Heizmann und Ella Jaeger hatten früher schon eine Story Map über Supervulkane und die Dürre in Kalifornien erstellt und damit an internationalen Wettbewerben für Schüler der Firma Esri teilgenommen. Ella Jaeger belegte sogar den zweiten Platz! In der  AG arbeiteten auch Kristine Heizmann,  Niko Weinacker und Julius Schaut mit.

„Die Arbeit mit digitalen Karten macht mir generell viel Spaß, immerhin beschäftige ich mich schon seit 2013 damit“, sagt Stefanie Heizmann (18 J.). „ Unsere diesjährige Thematik finde ich sehr sinnvoll, weil wir mit unserer Arbeit Menschen helfen können, das war ein zusätzlicher Ansporn. Auch konnte ich mich intensiv mit Dingen in Freiburg beschäftigen, die zwar wichtig sind, aber leicht übersehen werden, wie z.B. öffentliche Toiletten (auch für Behinderte)  oder  barrierefreie Haltestellen. So habe ich dieses Jahr nicht nur viel über die Anwendung von Arcgis gelernt, sondern auch über Freiburg“.

Kooperation mit „Freiburg für Alle“

Im Sommer 2017 hatte AG-Leiter Florian Burghardt Kontakt zu „Freiburg für Alle“ aufgenommen, um Datenmaterial für das Projekt zu bekommen. „Freiburg für Alle“ (www.freiburg-fuer-alle.de) veröffentlicht seit 2002 online Informationen zur Zugänglichkeit und Barrierefreiheit in der Stadt und gibt alle zwei Jahre einen Stadtführer gleichen Namens heraus – den einzigen der Stadt zu diesem Thema.

In aufwendiger Arbeit erstellten sie eine Web-App zu den Themen: Rollstuhlgerechte Toiletten und Parkplätze in der Freiburger Altstadt, barrierefreie Gastronomie,  Sehenswürdigkeiten in Freiburg und der Umgebung und zur Barrierefreiheit  von Haltestellen der Freiburger Verkehrs AG (Straßenbahnen und Busse).

Nun, nach Fertigstellung, verlinkt „Freiburg für Alle“ auf ihrer Website  in der Rubrik „Anreise/Mobilität“ auf die Seite der AG. Gernot Wolfgang, der Initiator von „Freiburg für Alle“ ist vom Engagement der Schüler/innen begeistert und würde sich über weitere Kooperationen mit Schulklassen zu diesem Thema freuen.

Kontakt: Sollten Sie weitere nützliche Informationen (z.B. Ausflugsziele, Gaststätten, etc.) für uns haben, wenden Sie sich an info@freiburg-fuer-alle.de. Bei Fragen und Anregungen die diese Story-Map direkt betreffen, können Sie uns direkt anschreiben. Dies gilt ganz besonders auch dann, wenn Sie einen Fehler gefunden haben. Kontaktadresse der Schule: bgh@wentz-gym.de

 

 

Veranstaltungen barrierefrei planen

Menschen mit motorischen Behinderungen, mit Seh-, Sprech-, Hör- oder Lerneinschränkungen haben ein Recht auf Teilhabe in einer barrierefreien Umwelt. So steht es in der UN-Behindertenrechtskonvention.

Trotzdem können sie viele Veranstaltungen nicht besuchen. Es fehlt an Barrierefreiheit: Schon vorab im Bereich der Information über die Veranstaltung müssen sowohl die gedruckten als auch die digitalen Ankündigungen lesbar und verständlich sein.

Der Veranstaltungsort muss auf seine Zugänglichkeit hin überprüft werden:  Anreisemöglichkeiten, Parkplätze, ebenerdiger Zugang,  Ausschilderung, Bestuhlung, Podium, Toiletten – alles muss stimmen. Was die Technik anbelangt, gibt es heutzutage für jede Behinderungsart ein reiches Angebot an Assistenz- und Hilfsmitteln.

 

Die größte Herausforderung für den Veranstalter ist, alles so frühzeitig zu planen, damit er rechtzeitig weiß, auf welche Behinderungsarten er sich einzustellen hat. Auch die vollen Terminkalender der Gebärdendolmetscher/innen erfordern eine frühe Anfrage. Blinde Teilnehmer/innen sollten die Skripte der Referenten vorab online bekommen, um sie auf Ihren Lesegeräten bereits vor sich haben, wenn der Vortrag beginnt. Das zwingt auch die Referenten zu großer Disziplin: Zum einen frühzeitige Bereitstellung der Vorträge mit Folien, die den gesamten Sinnzusammenhang darstellen, zum anderen sollten Sie während der Veranstaltung nicht mehr vom Skript abweichen.

 

Während der Veranstaltung hilft es, wenn geschultes Personal bereitsteht, das gut informiert, aufmerksam und freundlich, mögliche Hürden aus dem Weg zu räumt. Pausen sind großzügig einzuplanen und beim Büffet darf es nicht nur Stehtische geben – so dass sich alle auf Augenhöhe begegnen können!

 

Dies alles ist wichtig, um Veranstaltungen für alle Menschen, unabhängig von Einschränkungen oder Behinderung, in gleicher Weise erlebbar zu machen.

 

Der gemeinnützige Verein Lebensraum für Alle bietet –unterstützt durch das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg-  kostenlose Beratung für barrierefreie Veranstaltungen an.

Mehr Infos bei Lebensraum für Alle e.V., Längenloh 11, 79108 Freiburg, Tel: 0761 56317, Mail: info@lebensraum-fuer-alle.org; www.lebensraum-fuer-alle.org

 

Freiburg, 23.02.2018   2.216 Zeichen           Gabriele Hartmann

Zähringen-Website in „Leichter Sprache“

Das Bundesprogramm „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt zahlreiche Initiativen in ganz Deutschland bei ihrem Einsatz für ein vielfältiges, gewaltfreies und demokratisches Miteinander. Der gemeinnützige Verein „Lebensraum für Alle e.V.“ hat sich im Rahmen dieses Programms um die Förderung der Übersetzung seiner Homepage www.zaehringen-fuer-alle.de in „Leichte Sprache“ beworben und einen Zuschlag bekommen.

Warum „Leichte Sprache“?

Leichte Sprache besteht aus sehr kurzen Sätzen, ohne Passiv, Genitive, Konjunktive, Fremdwörter oder Abkürzungen. Lassen sich schwierige
Wörter nicht vermeiden, werden sie erklärt. Dazu nutzt man einfache, aktive und anschauliche Wörter. Der Text enthält nur die wichtigsten Informationen.

Zielgruppen der Leichten Sprache
Leichte oder Einfache Sprache richtet sich vor allem an Menschen mit Leseschwierigkeiten. Etwa 7,5 Millionen Menschen in Deutschland gelten als „funktionale Analphabeten“. Diese können zwar einzelne Wörter und Buchstaben lesen und schreiben, jedoch keine zusammenhängenden Texte. Weitere 13 Millionen Menschen haben Probleme beim Lesen und Schreiben. Das sind insgesamt  21 Millionen Deutsche. Darunter fallen Menschen mit einer Leseschwäche aufgrund fehlender Bildung, Legasthenie, Gehörlosigkeit von Geburt an, sozialer Beeinträchtigung oder Ältere, deren Lesefähigkeit abgenommen hat.
Leichte oder Einfache Sprache wendet sich außerdem an Jugendliche, die selten lesen, Menschen mit Migrationshintergrund oder Nicht-Muttersprachler.

 

Deshalb übersetzt Lebensraum für Alle jetzt seine Texte in Leichte Sprache. Immer wenn ein Artikel mit diesem Symbol gekennzeichnet ist, liegt bereits eine Übersetzung vor. Gabriele Hartmann, Projektkoordinatorin von Lebensraum für Alle, hat sich bei der Lebenshilfe Stuttgart zu diesem Thema weitergebildet und fertigt die Übersetzungen an. Anschließend liest eine Prüfgruppe aus lerneingeschränkten Menschen die Texte und erst, wenn sie von allen verstanden wurden, können sie veröffentlicht werden.

Bei seinen Beratungen zu barrierefreien Veranstaltungen, bietet der Verein ebenfalls an, die gedruckten und digitalen Informationsmaterialien auf Verständlichkeit hin zu überprüfen.

Weitere Informationen: Lebensraum für Alle e.V., Längenloh 11, 79108 Freiburg, Tel: 0761-56317, Mail: info@lebensraum-fuer-alle.org, www.lebensraum-fuer-alle.org

 Logo des Bundesministeriums für Famlie, Senioren Frauen und Jugend

Auf dem Weg zum Barrierefreien Tourismus

Wie verreisen die rund 10 Millionen Deutschen mit Behinderung? Wo informieren sie sich? Wo finden sie eine geeignete touristische Infrastruktur? Darüber wird seit vielen Jahren diskutiert.

Baden-Württemberg ist eins der wenigen Bundesländer, die sich noch nicht dem bundesweiten Gütesiegelsystem für barrierefreien Tourismus  „Reisen für Alle“ angeschlossen hat. Da man sich aber im Tourismus in der Region aufgrund des demografischen Wandels auf veränderte Gäste-Bedürfnisse einstellen muss, um weiterhin als Reiseziel "Für Alle" attraktiv zu bleiben, haben sich der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe (FWTM) zusammengetan, um die touristischen Partner frühzeitig zum Thema Barrierefreiheit zu sensibilisieren.

Nach den ersten Schulungen für Mitarbeiter/innen aus Tourist-Informationen, die vom Verein Lebensraum für Alle durchgeführt wurden, luden sie am 15.02.2017 zur Tagung „Wirtschaftsfaktor Barrierefreiheit – Reisen für Alle“ in den Kursaal nach Bad Krozingen ein und rund 100 Teilnehmer/innen kamen. Nach der Begrüßung  durch den Ersten Landesbeamten  Dr. Martin Barth, informierte der Hausherr, Kurdirektor Rolf Rubesamen, welche barrierefreien Angebote es mittlerweile im Thermalbad und den örtlichen Kureinrichtungen gibt.

Der Projektleiter des Gütesiegelsystems „Reisen für Alle“, Rolf Schrader, stellte die veränderte Bedürfnisse älterer Reisender vor und berichtete, dass  mittlerweile  rund 2.000 Unterkünfte und andere touristische Einrichtungen in Deutschland von ausgebildeten Prüfern untersucht und zertifiziert wurden.

Als Best-Practice-Beispiele machten Engelbert Hau von Hotel Kapuzinergarten in Breisach, Café- Betreiber Roland Teufel aus Bad Krozingen und  Jan Merk,  Dezernatsleiter für Kultur und Tourismus für das  Müllheimer Markgräfler Museum Mut, das Thema Barrierefreiheit anzugehen.

In den Pausen konnten sich die Teilnehmer/innen mit Hilfe des Altersanzugs und der Blindenbrillen auf dem Rolli- und Rollstuhlparcours von Lebensraum für Alle in die Haut von Älteren und Menschen mit Behinderungen versetzen oder sich einen Niederflurbus mit Rampe der Südbaden Bus GMBH anschauen.

Fazit war: Es lohnt sich, mit dem Umbau zur Barrierefreiheit zu beginnen, denn so erhält man sich älter werdende Stammgäste, bekommt Gruppen zu Gast, unter denen vielleicht nur einer eingeschränkt ist, aber alle gemeinsam Urlaubmachen oder feiern wollen und im Endeffekt bedeutet es mehr Komfort für Alle.

Touristische Dienstleiter, die eine Schulung mit Sensibilisierung zur Barrierefreiheit machen möchten, haben am 28. März 2017 in Freiburg Gelegenheit, dabei zu sein. Infos und Anmeldungen: http://www.breisgau-hochschwarzwald.de/pb/,Lde/1381636.html

Weitere Informationen bei Lebensraum für Alle e.V. , www.lebensraum-fuer-alle.org

Schulungsangebote zur Barrierefreiheit von Lebensraum für Alle e.V.

Sensibilisierungsschulungen für  Tourist-Infos und für Kommunale Inklusionsvermittler

Baden-Württemberg ist eines der wenigen Bundesländer, das sich noch nicht dem bundesweiten Gütesiegelsystem für barrierefreien Tourismus "Reisen für Alle" angeschlossen hat. Da man sich aber im Tourismus in der Region aufgrund des demografischen Wandels auf veränderte Gäste-Bedürfnisse einstellen muss, um weiterhin als Reiseziel "Für Alle" attraktiv zu bleiben, haben sich nun der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe (FWTM) gemeinsam mit interessierten Touristinformationen zusammengetan, um die jeweiligen touristischen Partner frühzeitig zum Thema Barrierefreiheit zu sensibilisieren.
Gemeinsam mit dem Verein Lebensraum für Alle e.V. wurden als Auftakt in das Projekt "Ein Landkreis für Alle", die Mitarbeiter in Touristinformationen geschult und mit Daten und Fakten zum Reiseverhalten und den Bedürfnissen mobilitätseingeschränkter Urlauber umfassend informiert.

Die mehrstündigen Schulungen vermitteln Infos zu Daten & Fakten zu Urlaubern mit Behinderungen, zur Kommunikation, Vorschläge zur Verbesserung der Zugänglichkeit vor Ort und zur Angebotsgestaltung. Neben der Theorie erproben die Teilnehmer/innen im Alterssimulationsanzug wie sich ältere Menschen körperlich fühlen, sie tragen Blindenbrillen und erproben Rollstuhl- und Rollatorparcours.

Nach einer Informationsveranstaltung "Wirtschaftsfaktor Barrierefreiheit - Reisen für Alle", die am Mittwoch, den 15.2.2017, 14 - 17 Uhr im Kurhaus Bad Krozingen​ stattfindet, ist die nächste Schulung für den 28.3.2017 geplant. Mehr Infos…

Auch was Inklusion in Kommunen anbelangt, ist der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald federführend in Baden-Württemberg: Seit zwei Jahren bildet die Akademie Himmelreich kommunale Inklusionsvermittler für bisher 15 der 50 Landkreisgemeinden aus. Ziel ist, weitere Gemeinden zu motivieren. Auch sie durchlaufen Sensibilisierungsschulen von Lebensraum für Alle. Die nächste Veranstaltung findet am 17.3.2017 in Löffingen statt. Mehr Infos…

 

Lebensraum für Alle e.V. schult  ehrenamtliche Wohnraumberater/innen

Wer Wohnraumberatung machen möchte, sollte über Einfühlungsvermögen, Organisationstalent, Kontaktfreudigkeit, Geduld und Zeit, technisches Verständnis, medizinisch-pflegerische Grundkenntnisse verfügen sowie mobil und flexibel sein. Ziel ist es, kundenorientiert und  neutral zu beraten (ohne Verkaufsinteressen!)

In den Schulungen  lernen die Teilnehmer/innen Grundkenntnisse zur barrierefreien Gestaltung, die Vielfalt möglicher Problemzonen und Lösungsmöglichkeiten  in und außerhalb des Hauses, Technik der Vermessung und Datenaufnahme, Hilfsmittel, regionale Ansprechpartner, Netzwerkpartner und Finanzierungsmöglichkeiten kennen. Auch eine barrierefreie Musterwohnung sowie eine Hilfsmittelausstellung sind in die Schulung integriert.

Zum Kreis unserer Referenten gehören  Fachleute wie Susann Fischer, Architektin, www.fischer-architekten.de, Hadwig Storch, Dipl. Soz. Päd., http://www.beratung-senioren.de/boetzingen-und-gundelfingen.htm oder Thomas Bethmann, Schreinermeister und Ergonomieberater,  www.freie-holzwerkstatt.de.Der nächste Schulungstermin: 25.-28.04.2017 in Freiburg 

 

Wenn Stufen und Türschwellen unüberwindbar werden

Was tun, wenn die eigene Wohnung aus Altersgründen oder wegen einer Mobilitätseinschränkung plötzlich nicht mehr benutzbar ist? Hier können hilfreiche Informationen zur Wohnungsanpassung nützlich sein: Der gemeinnützige Verein Lebensraum für Alle e.V. führt seit vielen Jahren in Freiburg und der Regio kostenlose Wohnraumberatung durch. Nach einem  telefonischen  Vorgespräch, besichtigt der Vereinsgründer und -vorsitzende Gernot Wolfgang, Ihre Wohnung und unterbreitet Lösungsvorschläge, die individuell auf Ihre Lebensgewohnheiten, die bauliche und finanzielle Machbarkeit zugeschnitten sind. Für größere architektonische Umbauten, medizinische, pflegerische und soziale Fragen wird das Beratungsangebot durch das Kompetenznetzwerk des Vereins, zu dem  Architekten, Mediziner u.a. Experten gehören, ergänzt. Lebensraum für Alle ist auch Mitglied der BAG Wohnungsanpassung e.V., einem Zusammenschluss der Wohnberater/innen und Wohnberatungsstellen in Deutschland.

Weitere Informationen bei Lebensraum für Alle e.V., Tel: 0761-56317, info@lebensraum-fuer-alle.org

 

25.1.2017, Lebensraum für Alle e.V., www.lebensraum-fuer-alle.org

 

"Zähringen für Alle" - Infos online und als Broschüre

Neben  „Freiburg für Alle“ gibt es jetzt auch „Zähringen für Alle“ als nächste Stadtteil-Informationsplattform: gedruckt und online. Durch eine Förderung der Robert-Bosch-Stiftung, die der Verein Lebensraum für Alle für das Projekt „Zähringen – generationenfreundlich und barrierefrei“ erhalten hat, konnte die Dokumentation durchgeführt  werden.

Broschüre und Website www.zaehringen-fuer-alle.de informieren über Daten & Fakten des Stadtteils, barrierefreie Einkaufsmöglichkeiten, Dienstleistungen, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Begegnungsstätten, Mobilitäts-, Kultur- und Freizeitangebote.

Dabei geht es vorrangig um den ebenerdigen Zugang zu den Geschäften und Institutionen. Wer Stufen hat, aber die Bereitschaft signalisiert, den Kunden beim Hereinkommen behilflich zu sein, wer Hausbesuche oder einen Lieferservice anbietet, wurde ebenfalls mit aufgenommen.

Aber nicht nur die Zähringer/innen erhalten durch „Zähringen für Alle“ kostenlos Informationen über die Barrierefreiheit und Zugänglichkeit öffentlicher Gebäude, im Gastgewerbe, von kulturellen Einrichtungen, zu behindertengerechten Parkplätze , Ausflugstipps uvm. Auch Zuzügler , Touristen und Geflüchtete profitieren. Mit der neuen Hintergrundinformation lässt es sich leichter entscheiden, ob und wo man im Stadtteil ohne fremde Hilfe zurechtkommt und man erspart sich manche Hürde oder Umwege.

Die Homepage kann nur aktuell bleiben, wenn alle Firmen und Institutionen, die zum Auftakt kostenlos präsentiert wurden, uns ihre Aktualisierungen zeitnah melden. Am meisten würde sich das Team von Lebensraum für Alle freuen, wenn die positiven Beispiele  viele weitere Zähringer motivieren, etwas in Sachen Barrierefreiheit beizusteuern.

Bei Projektbeginn war noch nicht  klar, dass sich die neue Homepage auch zu einer Kommunikationsplattform für das Thema Geflüchtete entwickeln würde: Die vielen Freiwilligen des Helferkreises Zähringen erhalten hier die neuesten Informationen.

Homepage und Broschüre bieten sich auch als Muster/Modell für andere Kommunen, Orte und Quartiere an, die ebenfalls etwas für die Barrierefreiheit tun möchten. Der  gemeinnützige Verein Lebensraum für Alle führt solche Dokumentationen wahlweise als Auftragnehmer aus oder gibt Hilfe zur Selbsthilfe vor Ort.

Lebensraum für Alle  (www.lebensraum-fuer-alle.org), hervorgegangen aus der Initiative Freiburg für Alle, besteht aus einem Netzwerk von Experten, die sich für Barrierefreiheit und Generationenfreundlichkeit einsetzen. Zu den Hauptaufgaben des Vereins gehören Beratung von Kommunen und Firmen, Wohnraumberatung und Schulungen für ehrenamtliche Wohnraumberater/innen.

Weitere Anregungen bitte an info@zaehringen-fuer-alle.de oder an:
Lebensraum für Alle e.V., Gernot Wolfgang, Längenloh 11, 79108 Freiburg, Tel: 0761-56317, info@lebensraum-fuer-alle.org, www.lebensraum-fuer-alle.org

Medieninfo vom 10.10.2016                                               2.831 Zeichen

Barrierefrei durch Freiburg - 5. Neuauflage des Stadtführers "Freiburg für Alle" erschienen

Die 5. Neuauflage des einzigen Freiburger Stadtführers, der die Barrierefreiheit in den Vordergrund stellt, ist erschienen. Auf 60 Seiten erfahren interessierte Touristen und Freiburger/innen was in der Innenstadt  stufenlos, mit Lift oder Rampe erreichbar ist. Neu ist diesmal ein Rundgang durch die Altstadt bei dem immer wieder auf barrierefreie Gastronomie, WCs, Parkplätze und sonstige Infos zur Zugänglichkeit hingewiesen wird. Diese Tour kann auch virtuell auf  www.freiburg-fuer-alle.de nachvollzogen werden. Begleitend dazu findet man dort auch den kleinen Film „Freiburg barrierefrei?!“

Der Stadtführer enthält außerdem „machbare“ Ausflugsmöglichkeiten, Stadt- und Nahverkehrspläne – eben alles was der Mensch so braucht - vom gemütlichen Restaurant bis zum „stillen Örtchen“.

In der Dienstleistungsbranche ist das Bewusstsein für die Notwendigkeit barrierefreier und generationenfreundlicher Angebote gewachsen. Dennoch ist es manchmal gar nicht so einfach, sie zu finden! Deshalb hat es sich die Initiative Freiburg für Alle seit 2006 zur Aufgabe gemacht, alles für einen gelungenen Aufenthalt in der „Schwarzwaldmetropole“ zu veröffentlichen. Ziel ist es, Inklusion in allen Bereichen des täglichen Lebens zu verwirklichen, so dass jeder selbständig mobil sein und somit ein Stück mehr Lebensqualität gewinnen kann. Als nächsten Freiburger Stadtteil überprüft und dokumentiert der Verein Zähringen.

Dank der Unterstützung unserer Partner liegt der neue Stadtführer für Freiburger/innen wiederum kostenlos in der Stadtbibliothek, bei der VAG, beim VdK, im Seniorenbüro und beim Stadtseniorenrat aus. In der Tourist-Info können ihn Touristen für 1 Euro erwerben.

Zum Download des Stadtführers geht es hier.

Weitere Informationen bei Lebensraum für Alle e.V., Gernot Wolfgang, Längenloh 11, 79108 Freiburg, Tel.: 0761 / 56 3 17, E-Mail: info@lebensraum-fuer-alle.org

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Zähringen - generationenfreundlich und barrierefrei

Seit vielen Jahren informiert der Stadtführer „Freiburg für Alle“ und das gleichnamige Internetportal www.freiburg-fuer-alle.de ältere und mobilitätseingeschränkte Freiburger/innen und Touristen über die Barrierefreiheit und Zugänglichkeit öffentlicher Gebäude, im Gastgewerbe, von Sehenswürdigkeiten, kulturellen Einrichtungen, zu behindertengerechten Parkplätze und WCs, Einkaufsmöglichkeiten, Ausflugstipps uvm.

Da sich die Informationen jedoch hauptsächlich auf die Innenstadt beziehen, plant der gemeinnützige Verein Lebensraum für Alle seit langem, auch die anderen Freiburger Stadtteile zu dokumentieren. Durch eine Förderung der Robert-Bosch-Stiftung, die der Verein für das Projekt „Zähringen – generationenfreundlich und barrierefrei“ erhalten hat, kann jetzt mit der Arbeit begonnen werden.

Der erste Schritt ist eine Bestandsaufnahme: In welche Geschäfte, Restaurants, Begegnungsstätten, Kirchen, Arztpraxen usw gelangt man stufenlos und ohne fremde Hilfe. Wo gibt es Rampen oder Aufzüge, Parkplätze, WCs, Infos in Blindenschrift oder einen Lieferservice. Alle gesammelten Informationen stellen wir dann auf eine neue Homepage. Gedruckt werden diese Informationen parallel dazu in einer Broschüre /Plan, den wir kostenlos verteilen.

Aufgerufen sind alle Zähringer Geschäftsleute und  ansässige Institutionen, uns ihre Kontaktdaten und Informationen über die Zugänglichkeit ihrer Räume zu melden, damit sie mit aufgenommen werden können. Unsere Rechercheure kommen dann mit Fragebögen und Maßband, damit alle späteren Nutzer sich auf die Angaben verlassen können.

Der gemeinnützige Verein Lebensraum für Alle  (www.lebensraum-fuer-alle.org), der aus der Initiative Freiburg für Alle hervorgegangen ist, besteht aus einem Netzwerk von Experten, die sich für Barrierefreiheit und Generationenfreundlichkeit einsetzen. Das Motto: Barrierefreiheit ist für 10 % in der Gesellschaft zwingend, für 40% notwendig und für 100% komfortabel.

Lebensraum für Alle e.V., Gernot Wolfgang, Längenloh 11, 79108 Freiburg, Tel: 0761-56317, info@lebensraum-fuer-alle.org, www.lebensraum-fuer-alle.org

 

Phil Hensel ist Inklusionsbegleiter

Zusammen mit sieben anderen Teilnehmer/innen beendete unser Mitarbeiter Phil Hensel jetzt den landesweit ersten Kurs „Train to Inclusion – Wege in eine inkluslve Rgion“. Projektträger waren die Akademie Himmelreich und das Diakonische Werk Breisgau-Hochschwarzwald .

Künftig werden die neuen Inklusionsbegleiter/innen gemeinsam mit Menschen mit Behinderungen „Wege in die gesellschaftliche Normalität“ erkunden und mit dazu beitragen, alle Formen von Diskriminierung und Barrieren abzubauen. Das könnte praktisch bedeuten, Menschen mit Behinderung zu begleiten und bei Fragen und Wünschen nach mehr Teilhabe zu unterstützen und zu stärken. Da Phil Hensel selbst im Rollstuhl sitzt, will er mit seiner Erfahrung anderen helfen und Vorbild sein, um so die Inklusion voranzubringen.

Weitere Infos unter  http://www.hofgut-himmelreich.de/de/index.php?page=4.3.2 und beim Verein „Lebensraum für Alle“ www.lebensraum-fuer-alle.org oder direkt bei: Email: phil.hensel@gmail.com

 

"Freiburg barrierefrei?!" - Ein Film über die Zugänglichkeit in der Stadt

Das erste Filmprojekt des Vereins Lebensraum für Alle ist realisiert worden: Der siebenminütige Film mit dem Titel „Freiburg barrierefrei?!“ begleitet einen jungen Touristen im Rollstuhl bei der Erkundung der Stadt: Ankunft am Hauptbahnhof, im Nahverkehr, im Hotel, beim Sightseeing, auf Restaurantsuche, im Theater, einer Bar und auf dem Schlossberg. Der Film kann auf der Startseite von www.freiburg-fuer-alle.de angeschaut werden.

Neben dem Hauptdarsteller im Rollstuhl werden aber immer wieder auch Personen mit  Kinderwagen oder Rollator gezeigt.  Ziel ist es, aufzuzeigen, was in Freiburg  generationenfreundlich und für Alle zugänglich ist und andererseits die vorhandenen Problemzonen wie z.B. das Altstadtpflaster.

Realisiert werden konnte der Film dank der Unterstützung der Stiftung L(i)ebenswert der PSD-Bank. Der Verein Lebensraum für Alle, der aus der Initiative Freiburg für Alle (www.freiburg-fuer-alle.de) hervorgegangen ist, betreibt seit vielen Jahren Internetportale mit Informationen über die Zugänglichkeit öffentlicher Einrichtungen für Ältere und Menschen mit Handicap, in Freiburg und der Regio. Parallel dazu veröffentlicht der Verein den Stadtführer „Freiburg für Alle“.

Mehr Infos zum Verein unter www.lebensraum-fuer-alle.org oder beim Vereinsvorsitzenden Gernot Wolfgang, Längenloh 11, 79108 Freiburg, Tel. 0761-56317 oder info@lebensraum-fuer-alle.org

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Generationenfreundlich leben, wohnen & arbeiten

Lebensraum für Alle e.V. hat die Ausgabe 2 der Magazinreihe „Nachhaltig hoch drei – Generationenfreundlich leben, wohnen & arbeiten“ herausgebracht. In der 60-seitigen Din-4-Broschüre finden die Leser/innen wieder  Produkte, Dienstleistungen und beispielhafte Projekte zum Wohnen im Alter und mit Handicap. Breiten Raum nimmt das Thema barrierefreies Bauen ein - das Grundanliegen des Vereins. Im Interview mit dem Architekten Frank Opper zeigt sich auch, dass Barrierefreiheit nicht teurer sein muss.
Neben neuen Formen des Zusammenlebens wie „Wohnen für Hilfe“, mit dementen Menschen und im Quartiersmanagement, kann man sich auch über technische Altersassistenzsysteme, Mobilität und zum Thema Arbeit informieren.

Das Magazin liegt an vielen Stellen in Freiburg aus (z.B. Technisches Rathaus / Seniorenbüro) und kann auch  kostenlos beim Verein „Lebensraum für Alle e.V.“ abgeholt werden. Magazin Nr. 1 und Magazin Nr. 2 stehen als Download für Sie bereit. Weitere Informationen: Gernot Wolfgang (Vereinsvorsitzender), Längenloh, 11, 79108 Freiburg, Tel: 0761-56 317.

Lebensraum für Alle schult ehrenamtliche Wohnraumberater/innen

Die meisten älteren Menschen wollen auch dann, wenn sie nicht mehr so mobil sind, in ihren eigenen vier Wänden wohnen bleiben. Aber irgendwann wird jede Stufe und Schwelle oder die Badewanne zu einer Hürde. Hier können Wohnraumberater/innen  eine große Hilfe sein.

Angesichts des demografischen Wandels wird die Zahl derjenigen, die Wohnraumanpassungen benötigen, immer größer, denn nur ca. 5% der Wohnungen sind alterstauglich. Der gemeinnützige Verein Lebensraum für Alle, der seit vielen Jahren kostenlose und ehrenamtlich Wohnraumberatung macht, bietet auch Schulungen für angehende Berater/innen. Die nächste Schulung vom 25.-28. Oktober 2016 startet mit der Besichtigung einer Ausstellung mit technischen Hilfsmitteln und läuft dann über drei weitere Tage mit fünf Stunden. Für die eigene Sensibilisierung testen die Teilnehmer/innen Bewegungen im Alterssimulationsanzug und machen Probefahrten mit Rollstuhl und Rollator. An Hand von Checkliste erfahren sie, worauf sie schon im äußeren Umfeld der Wohnung achten und dann in den einzelnen Räumen überprüfen müssen. Maßband und Fotoapparat und Checkliste sind immer dabei, damit das Beratungsgespräch auch fachgerecht dokumentiert werden kann.

Wer Wohnraumberatung machen möchte, sollte über einige grundlegende Fähigkeit verfügen: Einfühlungsvermögen, Organisationstalent, Kontaktfreudigkeit, Geduld und Zeit, technisches Verständnis, medizinisch-pflegerische Grundkenntnisse und mobil und flexibel sein. Ziel sollte es sein, kundenorientiert und  neutral zu beraten (ohne Verkaufsinteressen!)

In den Schulungen  lernen die Teilnehmer/innen Grundkenntnisse zur barrierefreien Gestaltung, die Vielfalt möglicher Problemzonen und Lösungsmöglichkeiten  in und außerhalb des Hauses, Technik der Vermessung und Datenaufnahme, Hilfsmittel, regionale Ansprechpartner, Netzwerkpartner und Finanzierungsmöglichkeiten kennen.

Alle Teilnehmer/innen  erhalten  neben den Online-Unterlagen eine Mappe mit Checklisten und Informationen in Loseblattform für Erweiterungen und Aktualisierungen.

Anmeldungen zur nächsten Schulung  bitte per Mail an info@lebensraum-fuer-alle.org.

Lebensraum für Alle e.V., Gernot Wolfgang, Längenloh 11, 79108 Freiburg, Tel: 0761-56317

Lebensraum für Alle ist Mitglied in der BAG Wohnungsanpassung e.V.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Wohnungsanpassung e.V. ist ein Zusammenschluss der Wohnberater/innen und Wohnberatungsstellen in Deutschland. Alle Mitglieder setzen sich für das selbstständige Wohnen älterer und behinderter Menschen in ihren ganz normalen Wohnungen ein. Die Anpassung der Wohnung an die veränderten Fähigkeiten und Wohnwünsche der Bewohner  mit Hilfe von Wohnberatung stehen im Mittelpunkt der Tätigkeit.

Da auch Lebensraum für Alle seit vielen Jahren ehrenamtliche Wohnraumberatung anbietet und Wohnraumberater schult, ist der Verein seit Mai 2015 Mitglied in der BAG geworden.

Gemeinsam setzen wir uns  auf vielen Ebenen für grundsätzlich barrierefreien Wohnungsbau, den weiteren Auf- und Ausbau von Wohnberatungsangeboten  sowie die Verbesserung der Rahmenbedingungen der Wohnberatung ein. Jeder ältere oder behinderte Mensch soll ein Beratungsangebot in seiner Nähe vorfinden können! Als Mitglied der BAG unterstützen wir durch unsere Tätigkeit den Abbau von Barrieren im Wohnumfeld von älteren oder behinderten Menschen, damit diese so lange wie möglich in ihrer vertrauten Umgebung wohnen bleiben können.

Lebensraum für Alle e.V. bietet Wohnraumberatung in Freiburg und der Regio. Wohnungsanpassungsangebote bundesweit findet man auf der Homepage der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungsanpassung.

Weitere Informationen: Lebensraum für Alle e.V., Gernot Wolfgang (Vorstand), Tel: 0761-56317, info@lebensraum-fuer-alle.org

 

 

Wenn Stufen und Türschwellen unüberwindbar werden

Was tun, wenn die eigene Wohnung aus Altersgründen oder wegen einer Mobilitätseinschränkung plötzlich nicht mehr benutzbar ist? Hier können hilfreiche Informationen zur Wohnungsanpassung nützlich sein: Der gemeinnützige Verein Lebensraum für Alle e.V. führt seit vielen Jahren in Freiburg und der Regio kostenlose Wohnraumberatung durch. Nach einem  telefonischen  Vorgespräch, besichtigt der Vereinsgründer und -vorsitzende Gernot Wolfgang, Ihre Wohnung und unterbreitet Lösungsvorschläge, die individuell auf Ihre Lebensgewohnheiten, die bauliche und finanzielle Machbarkeit zugeschnitten sind. Für größere architektonische Umbauten, medizinische, pflegerische und soziale Fragen wird das Beratungsangebot durch das Kompetenznetzwerk des Vereins, zu dem  Architekten, Mediziner u.a. Experten gehören, ergänzt.
Lebensraum für Alle ist auch Mitglied der BAG Wohnungsanpassung e.V., einem Zusammenschluss der Wohnberater/innen und Wohnberatungsstellen in Deutschland.

Rufen  Sie uns an: Lebensraum für Alle e.V., Tel. 0761-56317 oder schreiben Sie eine Mail an info@lebensraum-fuer-alle.org

Lebensraum für Alle auf der Gesundheitsmesse in Freiburg

Auf Südbadens größter Gesundheitsmessepräsentiert sich am 2. und 3. Mai 2015 auch der gemeinnützige Verein Lebensraum für Alle mit seinen Angeboten zur Wohnungsanpassung für Menschen, die aus Altersgründen oder wegen eines Handicaps umbauen müssen. Der Sozialverband VdK sowie  Stadt- und Kreisseniorenrat ergänzen das Beratungsangebot am Gemeinschaftsstand.

Die bewährte und erfolgreiche Kombination von rund 100 Ausstellern und  einem Vortragsprogramm zu interessanten Themen wird fortgesetzt und durch Mitmachangebote wie den "Gesundheitsparcours" und interessante Sonderschauen ergänzt. Mit diesem Konzept spricht die FIT FOR LIFE Besucher an, die sich zielgerichtet über Angebote zu Gesundheits-Prävention, Diagnose / Therapie und Rehabilitation informieren möchte. Parallel dazu gibt es „Die Baby+Kind - die Messe“ für Familien, für die die  Eintrittskarte der GESUNDHEITSMESSE ebenso gilt.

Die GESUNDHEITSMESSE FREIBURG findet am 2. und 3. Mai 2015 auf dem Gelände der Messe Freiburg statt. Öffnungszeiten:    Samstag und Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr. www.gesundheitsmesse-freiburg.de

Kontakt: Lebensraum für Alle e.V., Gernot Wolfgang, Längenloh 11, 79108 Freiburg, Tel: 0761-56317, info@lebensraum-fuer-alle.org

Barrierefrei ist nachhaltig!

Der gemeinnützige Verein Lebensraum für Alle aus Freiburg bietet Wohnraumberatung unter dem Motto: „Nachhaltig hoch 3“ – das bedeutet: Alle unsere Aktivitäten geschehen vor einem sozialen, ökologischen und ökonomischen Hintergrund. Unter nachhaltig verstehen wir: Generationenfreundlich und barrierefrei  leben, wohnen, arbeiten mit einem „Design für Alle“.

Planung und Realisierung von Wohnungsbauten unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit muss neben Ökologie und Ökonomie auch das Soziale und damit eine barrierearme Bauweise in den Vordergrund stellen.

Der spätere Umbau einer Wohnung ist im Vergleich mit den geringen Mehrkosten im Neubau, unverhältnismäßig teuer und deshalb weder ökologisch, noch ökonomisch sinnvoll und somit auch nicht nachhaltig.

Ökologisch bauen bedeutet: Sparsamer Umgang mit den Ressourcen – Baumaterialien sollten so lange wie möglich genutzt werden können.

Ökonomisch bauen bedeutet: Barrierearmer und generationenfreundlichen Wohnungsbau reduziert langfristig deutlich die Ausgaben, da Veränderungen nicht nötig sind. Gesellschaftliche Folgekosten für die Träger von Transferleistungen und damit unser aller Abgaben und Sozialbeiträge, werden deutlich reduziert.

Sozial bauen bedeutet: Barrierearmer und generationenfreundlicher Wohnungsbau ermöglicht es, soziale Netze beizubehalten und herzustellen, da die eigene Wohnung auch mit Hilfsmitteln weiter genutzt werden  und von anderen Menschen auch besucht werden kann.

Eine Wohnung die nach Sportunfall, Gehbehinderung, mit Rollator oder im Rollstuhl oder mit Kleinkindern nicht genutzt werden kann, ist nicht nachhaltig.

Barrierefrei bauen bedeutet Komfort für alle Generationen.

Magazin "Nachhaltig hoch drei - Generationenfreundlich leben, wohnen, arbeiten"

Immer mehr Menschen wollen im Alter unabhängig und selbst- bestimmt leben. Die traditionelle Form der Mehrgenerationenfamilie wird seltener. Dafür entstehen andere, neue „Wahlverwandt- schaften“ und „Verantwortungsgemeinschaften“: Mehrgenerationenwohnen, Wohnen für Hilfe, Wohngemein- schaften, Genossenschaftliche Wohnprojekte, Quartiersmanagement, Nachbarschaftshilfe und neue, hilfreiche Technologien für den Alltag.

Innovative Bauträger und Genossenschaften haben die Chancen des demografischen Wandels erkannt und sehen in den minimalen Mehrkosten einer generationenfreundlichen, barrierearmen Bauweise die Zukunft für eine soziale, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit.

Das ist auch volkswirtschaftlich klüger, denn für den Steuerzahler sind Menschen, die aus Altersgründen oder krankheitsbedingt in Pflegeeinrichtungen umziehen müssen, auf jeden Fall die teurere Alternative.

Das Ziel sollen Häuser in einem „Design für Alle“ sein und gemischte Wohnformen, die ebenso nützlich und komfortabel für Eltern mit kleinen Kindern wie für Menschen im hohen Alter sind.

Der gemeinnützige Verein „Lebensraum für Alle" stellt in diesem Magazin neue Wohn- und Lebensformen vor, die Ideengeber für den eigenen Neu- und Umbau und neue Formen des Zusammenlebens sein können.

Das Magazin als Download finden Sie hier.

Barrierefrei Bauen lohnt sich!

Erstmalig präsentierte der Verein Lebensraum für Alle auf der Gebäude Energie Technik (GETEC) vom 11.-13. April 2014 auf der Messe Freiburg eine große Sonderschau zum Thema „Barrierefrei leben, wohnen & arbeiten“.

Auf einem Gemeinschaftsstand von 20 Ausstellern besichtigten die Besucher eine Vielzahl barrierefreier Produkte und holten sich bei den Experten Tipps für sinnvolle, kostengünstige und oft genial einfache Umbaumaßnahmen in den eigenen vier Wänden und am Arbeitsplatz:

Neben Angeboten für Wohnraumanpassung, Umbau und Renovierung zeigten die Aussteller Neuheiten wie schwellenlose Türen, kraftunterstützende oder automatische Fenster- und Türöffnungen, höhenverstellbare Küchenzeilen, Schreibtische und WCs, barrierefreie Bäder, Möbel für alle Lebenslagen, Spezialfahrräder und Boote für Alle, Liftsysteme und Spezialfahrzeuge.

Lebensraum für Alle hatte sich für eine Beteiligung an dieser Bau-Messe entschieden, weil Häuslebauer schon bei der Planung auf die Barrierefreiheit achten sollten. Offenbar wissen immer noch zu wenige, dass barrierefreies Bauen - von Anfang an planerisch innovativ optimiert -  die bessere gesamtwirtschaftliche und nachhaltigere Lösung darstellt. Außerdem liegt die Wertsteigerung von barrierefreien Immobilien unvergleichbar höher, als bei Häusern hergebrachter Bauweise.

Diese Erkenntnis vermittelte auch Geschäftsführer Klaus Knöller von „bravissimmo“ im Vortragsprogramm der GETEC. Weitere Themen der Lebensraum-Partner waren hier  z.B. das Dorf Eichstetten, das als Bürgergemeinschaft den Generationenvertrag übernommen hat , generationenfreundliche Möbel der Freien Holzwerkstatt, oder die Vorstellung eines Alterssimulationsanzugs, der jungen Menschen das Gefühl vermittelt, wie es sich anfühlt „alt“ zu sein. Praktisch demonstriert wurden auch die Vorteile  induktiver Höranlagen, die der Vielzahl höreingeschränkter Menschen das Leben erleichtern können.

Viel nachgefragt war das  neue Magazin des Vereins zu diesem Thema: „Nachhaltig hoch drei – Generationenfreundlich leben-wohnen-arbeiten“. In der 60-seitigen Din-4-Broschüre findet man neben Produkten und Dienstleistungen auch beispielhafte Projekte zu neuen Wohnformen, Interviews mit Entscheidungsträgern aus der Baubranche  wie Baubürgermeister Haag, die zeigen, in welche Richtung große Bauträger zukünftig planen. Neben neuen Formen des Zusammenlebens wie Mehrgenerationenspielplätze, kann man sich auch über technische Altersassistenzsysteme und energetisches Bauen informieren.

Weitere Informationen: „Lebensraum für Alle e.V.“ (www.lebensraum-fuer-alle.org),  Gernot Wolfgang (Vereinsvorsitzender), Längenloh 11, 79108 Freiburg, Tel: 0761-56 317, info@lebensraum-fuer-alle.org

Internationaler Tag für Menschen mit Behinderungen am 3.12.2013

Informationsstand zur Wohnsituation & Mobilität von Menschen mit Handicap in Freiburg

Am Dienstag, 3.12.2013, dem Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung, veranstaltet die Initiative „Freiburg für Alle“ einen Aktionstag im ZO (Zentrum Oberwiehre). In diesem Jahr geht es um die Wohnsituation und barrierefreien Möglichkeiten im öffentlichen Nahverkehr für Freiburger/innen mit Handicap. Hierzu verteilt die Freiburger Verkehrs AG (VAG) die neue Broschüre “barrierefrei und bequem“ und steht auch für Fragen zur Verfügung. In einem Gewinnspiel kann man kleine Geschenke gewinnen.

Zum Auftakt um 10 Uhr stellen Anke Dallmann (Stadträtin und Mitbegründerin der Initiative Freiburg für Alle) und Gernot Wolfgang (Gründer des Vereins „Lebensraum für Alle“) Anforderungen an den künftigen Wohnungsbau vor. Die 7000 fehlenden Wohnungen, die jetzt geplant sind, müssen nicht nur bezahlbar sein – sie sollten auch grundsätzlich barrierefrei und damit generationenfreundlich gebaut werden. Nur so erreicht man Nachhaltigkeit, Inklusion und spart sich die teuerste Variante des Älterwerdens: das Pflegeheim.

Um Teilhabe und Mobilitäts-Chancen in Freiburg geht es auch beim öffentlichen Nahverkehr. Die Missstände am Hauptbahnhof, denen nicht nur Reisende mit viel Gepäck oder Kinderwagen - besonders jedoch Menschen mit Mobilitätseinschränkungen gegenüberstehen – sind wohlbekannt. Besser sieht es dagegen bei Bussen & Bahnen der VAG, aus: Hier gibt es inzwischen über 70 barrierefreie  Haltestellen und viele Niederflurfahrzeuge mit Klapprampen, sowie spezielle Angebote für Menschen mit Sehbehinderungen. Auch die Kabinen der Schauinslandbahn, die ebenfalls zur VAG gehört, sind rollstuhl- und kinderwagengerecht.

Ziel des Informationsstandes ist es, den Besuchern anhand der Grundbedürfnisse  Wohnen & Mobilität das Thema „Inklusion“ näher zu bringen. Stadträtin Anke Dallmann ist es wichtig, den Internationalen Tag der Menschen mit Handicap zu nutzen, um vor Ort zu sensibilisieren: “Das Thema Inklusion bewegt die Menschen aber wir müssen es in Freiburg zum selbstverständlichen Bestandteil unserer Nachhaltigkeitsstrategie werden lassen."

29.11.2013

 

19. Juni 2013: Neuauflage des Stadtführers "Freiburg für Alle" erschienen!

Die 4. Neuauflage des einzigen Freiburger Stadtführers, der die Barrierefreiheit in den Vordergrund stellt, ist erschienen. Auf 56 Seiten erfahren interessierte Touristen und Freiburger/innen welche Sehenswürdigkeiten, Unterkünfte und Einkaufsmöglichkeiten stufenlos, mit Lift oder Rampe zu erreichen sind. Gezeigt werden auch „machbare“ Ausflugsmöglichkeiten, die man per Auto oder öffentlichem Nahverkehr unternehmen kann, Stadt- und Nahverkehrspläne, barrierefreie WCs und Parkplätze – eben alles was der Mensch so braucht - vom gemütlichen Restaurant bis zum „stillen Örtchen“.

In der Dienstleistungsbranche ist das Bewusstsein für die Notwendigkeit barrierefreier, generationenfreundlicher und nachhaltiger Angebote gewachsen. Dennoch ist es manchmal gar nicht so einfach, sie zu finden! Deshalb hat es sich der Verein Freiburg für Alle seit 2006 zur Aufgabe gemacht, alles für einen gelungenen Aufenthalt in der „Schwarzwaldmetropole“ zu veröffentlichen. Ziel ist es, „Inklusion“ in allen Bereichen des täglichen Lebens zu verwirklichen, so dass jeder selbständig mobil sein und somit ein Stück mehr Lebensqualität gewinnen kann.

Dank der Unterstützung durch Sponsoren und Anzeigenkunden ist der Stadtführer wiederum kostenlos erhältlich. Man bekommt ihn in z.B. in der Tourist-Information im Alten Rathaus, in der Stadtbibliothek, bei der VAG, beim VdK, im Senioren- sowie im Seniorenratsbüro.

Hier gibt es den Stadtführer zum Download.

Weitere Informationen bei Lebensraum für Alle e.V., Gernot Wolfgang, Längenloh 11, 79108 Freiburg, Tel.: 0761 / 56 3 17, E-Mail: info@lebensraum-fuer-alle.org

10.03.2013: Erfolgreicher Messeauftritt auf der FIT FOR LIFE

Generationenfreundlich und komfortabel – leben, wohnen, arbeiten

Unter dem großen roten Banner mit der Aufschrift: „lebensraum für alle – generationenfreundlich, barrierefrei und nachhaltig“ präsentierten auf der Gesundheitsmesse FIT FOR LIFE (9./10.3.13) 24 Aussteller ihre barrierefreien Angebote zum Thema: Leben, Wohnen und Arbeiten.

Der Gemeinschaftsstand in Halle 3 wurde durch die Initiative von Gernot Wolfgang möglich, der sich mit seinem Kompetenznetzwerk "Lebensraum für Alle e.V." schon seit vielen Jahren intensiv dem Thema widmet. Vielen Messebesuchern konnten die Vorteile von Barrierefreiheit nähergebracht werden. Sie staunten über die Vielfalt barrierefreier Produkte in universellem, eleganten Design und praktische, manchmal überraschend einfache Um- und Neubaulösungen. Die Standgestaltung erdachte und koordinierte Lebensraum-Partner Albert Gothe (architekturGOTHE).

In einer Musterwohnung zeigte die Freie Holzwerkstatt „mitwachsende“ Möbel, also höhenverstellbare Tische und Küchenzeilen für Kleine und Große, Stehende oder Sitzende (z.B. Rollstuhlfahrer!). Eine seniorenfreundliche Einbauküchenlösung präsentierte auch Küche & Co. Im Sanitärbereich demonstrierten gleich mehrere Anbieter ihre Neuheiten: vom höhenverstellbaren Dusch-WC, über die befahrbare Dusche bis zur Badewanne mit Türöffnung (Sanitherm und Jürgen Röttele - Bad Heizung Meisterservice). Schalter, Steckdosen, Ruf- und Steuersysteme gehören zum Portfolio der Fa. Jung. Mauser-Care, Hersteller von Komplettlösungen im Pflegebereich, zeigte sein preisgekröntes Biografiepaneel – eine Innovation in der Altenpflege.

Barrierefreie Lösungen für Fenster und Türen hatte die Fa. Axmann aufgebaut, die mit. Portas kooperiert. RehaLift-Experten erklärten Treppen- und anderen Aufzugslösungen, die auch Gehbehinderten ermöglichen, weiter in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben und Treppen überwinden zu können. Hierfür gibt es Zuschüsse – eine Übersicht zu Fördermöglichkeiten beim Altersgerechten Umbau zeigte die Sparkasse.

Für barrierefreie Um- oder Neubauten werden unterschiedliche Handwerker aus verschiedenen Branchen benötigt. Alles aus einer Hand bieten GEWERK, Heinrich Schmid, Götz+Moriz.

Im Umfeld der Musterwohnung erläuterte die Firma soundarts Interessierten induktive Höranlagen, wie sie im Raum Freiburg bereits vielerorts Menschen mit Hörproblemen eine Teilhabe ermöglichen.

Ältere Menschern blättern gern in Fotoalben: BiograVision sichert alte Foto-, Film- und Tondokumente und verarbeitet sie zu Online-Medien, die auch Bettlägerige betrachten und anhören können.

Mobilitätshilfen für Gehbehinderte, Orthopädie- und Rehatechnik präsentierte das Sanitätshaus Pfänder.

Mit einem umgebauten Mercedes der C-Klasse bewies die Daimler AG, dass die Idee der Barrierefreiheit auch im Luxussegment angekommen ist.

Sozialverbände und Beratungsstellen wie VDK, Stadt- und Kreisseniorenrat, Demenzladen Basel, Quartierstreff 46 des Bauvereins Breisgau, die Lebenshilfe – sie alle waren mit ihren Experten vor Ort um die Besucher zu beraten.

Der Regio Pflegedienst Breisgau informierte über sein neuestes Projekt, die Wohngruppe : Vaubanaise Plus, Teil des inklusiven Wohnprojekts in Vauban, das im Juni eröffnet.

Die Katholische Fachhochschule Freiburg zeigte, dass auch in Wissenschaft und Forschung die Themen Inklusion, Demographischer Wandel präsent sind.

Zu den Aktionen auf dem Gemeinschaftsstand gehörte die Präsentation eines Alterssimulationsanzugs, der durch eingebaute Gewichte an den Gelenken und Bewegungs-, Seh- und Höreinschränkungen in Form von Manschetten, Spezialbrille und Kopfhörern, körperlich gesunden Leuten drastisch zeigt, wie sich ein Mensch mit Handicap fühlt.

Neben dem Gemeinschaftsstand „Lebensraum für Alle“ konnten die Messebesucher beim Kooperationspartner „Natur für Alle“ Informationen zu sanftem Tourismus in der Region erhalten, mit Segelbooten auch für Nichtsegler und Menschen mit Behinderungen.

Viele Aussteller hoben zum Abschluss der Messe hervor, dass neben den Gesprächen mit dem interessierten Publikum für sie auch das Knüpfen neuer Netzwerke unter den Ausstellern positiv war.

Gernot Wolfgang, Vorsitzender des Kompetenznetzwerkes Lebensraum für Alle freute sich, dass der diesjährige Gemeinschaftsstand  mit 550 qm um das Vielfache größer war als beim letzten Mal und  viel mehr Messegäste die Ausstellung besuchten.

Standarchitekt Albert Gothe: „Die hier ausgestellte Musterwohnung konnte deutlich machen, welchen Stellenwert Bewegungsräume besitzen. Die Kombination aus generationenfreundlich, flexibel, sicher und dennoch gut gestaltet, hat funktioniert!“

Freiburg für alle Stadtführer 2018
Magazin "Nachhaltig hoch drei - Generationenfreundlich leben, wohnen, arbeiten"
Magazin "Nachhaltig hoch drei - Generationenfreundlich leben, wohnen, arbeiten" Ausgabe 2
Das Team von Lebensraum für Alle auf der GETEC!

Das Team von Lebensraum für Alle auf der GETEC!

Das Team von Freiburg für Alle