Himmelreich-Jakobusweg feierte Zehnjähriges

Drei Jubiläen auf einen Schlag! Das 10jährige Jubiläum des Fördervereins für den Himmelreich-Jakobusweg wurde zusammen mit dem 15jährigen Jubiläum des Hofgutes Himmelreich vom 2.-4.8.2019 bei 10. Hoffest gefeiert. Anlässlich des Jubiläums hat der Förderverein für den Himmelreich.Jakobusweg  die Pietá der Hofkapelle (Maria hält den vom Kreuz abgenommen Jesus auf ihrem Schoß) restaurieren lassen. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurde die von Klaus Hog erneuerte Figur übergeben. Der Verein dankt allen, die sich hierbei mit einer Spende beteiligen.

Im Rahmen des  10. Hoffest-Wochenendes fand am Freitag, 2. August  ein Festakt zu „10 Jahre Himmelreich-Jakobusweg“ statt. Hier im Hofgut Himmelreich entstanden sowohl die Ideen zum Pilgerweg als auch die Vision der Inklusion, die mittlerweile auf 15 erfolgreiche Jahre mit Restaurant/Hotel, Reisebüro/DB-Agentur/Shop im Bahnhof Himmelreich und Akademie Himmelreich zurückblickt.

Von Freitag, 2. bis Sonntag, 4. August 2019, setzte sich die Hoffest-Tradition fort unter dem Motto „Munterwegs im Himmelreich“ fort. Drei Tage tolles Programm mit Flohmarkt, Konzerten und Familientag auf dem Hofgelände im Himmelreich und einer guten Gelegenheit, die inklusive Arbeit zu präsentieren (https://www.hofgut-himmelreich.de)

Zum 10jährigen Jubiläum bringt der Förderverein auch eine völlig überarbeitete Neuauflage des Pilgerführers sowie eine Chronik heraus. Beide Broschüren können nun bestellt werden: info@himmelreich-jakobusweg.de. Chronik, Etappen-Flyer und Download der Etappen kann man auf www.himmelreich-jakobusweg.de herunterladen.

Der Verein freut sich über neue Mitglieder und Mitpilger/innen – vor allem über Menschen mit Behinderungen – denn der Himmelreich-Jakobusweg ist einer der ganz wenigen Pilgerwege, die auch von Rollstuhlfahrern mit Schiebehilfe gemeistert werden können.

Einzelheiten zu allen Veranstaltungen, weitere Aktiventreff- und Pilgertermine und siehe www.himmelreich-jakobusweg.de.

Wir sind Inklusionsbegleiter!

Unser Mitarbeiter Phil Hensel hat im Oktober 2015 die Fortbildung zum Inklusionsbegleiter erfolgreich abgeschlossen. Die Baden-Württemberg Stiftung hat ihn im Interview zu seiner Arbeit als Inklusionsbegleiter befragt.
Zusammen mit anderen ehrenamtlich Engagierten mit und ohne Behinderung will er helfen, Wege zu ebnen, damit Menschen mit Behinderung ihren Platz in der Mitte der Gesellschaft einnehmen können und bietet mittlerweile selbst Fortbildungen zum Inklusionsbegleiter an. Mehr dazu in einem Artikel des Dreisamtäler.
Im Oktober 2019 startet eine neue Fortbildung zum Inklusionsbegleiter bei der VHS Dreisamtal.

Weitere Infos bei Wolfgang Schulz, Mail: info@vhs-dreisamtal oder Tel: 07661-5821.

Was ist Inklusion?

Inklusion heißt für uns: Alle. Gemeinsam. Selbstverständlich. Immer. Überall.

Andere erklären Inklusion so:

Definiton des Inklusionsbeirats der Staatlichen Koordinierungsstelle nach Artikel 33 UN-BRK


Inklusion im Sinne der Behindertenrechtskonvention bedeutet, dass allen Menschen von Anfang an in allen gesellschaftlichen Bereichen, eine selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe möglich ist. Inklusion verwirklicht sich im Zusammenleben in der Gemeinde - beim Einkaufen, bei der Arbeit, in der Freizeit, in der Familie, in Vereinen oder in der Nachbarschaft. Dementsprechend leben, arbeiten und lernen Menschen mit Behinderungen nicht in Sondereinrichtungen. Es gibt vielmehr einen ungehinderten, barrierefreien Zugang und eine umfassende Beteiligung von Menschen mit Behinderungen am bürgerlichen, politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Leben (oder: in allen Bereichen des Lebens).

Um ein solches selbstverständliches Miteinander zu gewährleisten, schafft die Gesellschaft die notwendigen Voraussetzungen - mit Hilfe von Aufzügen und Rampen, Dolmetschung für gehörlose Menschen, Verwendung von leichter Sprache, Blindenleitsystemen und anderen Unterstützungsformen in unterschiedlichen Lebensbereichen. Nicht der Mensch mit Behinderung passt sich an, sondern die Gemeinschaft sorgt dafür, dass ihre Angebote für alle zugänglich sind.

Inklusion bedeutet jedoch mehr als die Gewährleistung von umfassender Barrierefreiheit. Sie bezieht sich auf die vollständige Einbeziehung behinderter Menschen ins gesellschaftliche Leben, ihre gleichberechtigte Anerkennung und Würdigung: kurzum die Verwirklichung umfassender, gleichberechtigter und selbstbestimmter Teilhabe.

Landkarte der Inklusion

Auf www.inklusionslandkarte.de können sich Projekte, Vereine, Firmen usw eintragen, die inklusive Ziele haben. Freiburg für Alle und Lebensraum für Alle kann man auf dieser Karte finden und bewerten.

DUICHWIR - alle inklusive
Die Internetseite zur Öffentlichkeitskampagne Inklusion in Baden-Württemberg mit Veranstaltungen, Infos zu Wohnen, Sport, Freizeit, Kultur uvm

Inklusionskalender
Wer Veranstaltungen zum Thema Inklusion sucht oder anbieten kann, geht auf:
www.inklusionskalender.de

Aktionsplan Inklusion
Hier gehts zum Aktionsplan Inklusion Baden-Württemberg

Inklusionsfond der Erzdiözese Freiburg

Ziel des Inklusionsfond ist es , Menschen mit Behinderung die Teilnahme am kirchlichen leben zu ermöglichen. Deshalb können sie Zuschüsse für Assistenzdienste wie Dolmetschen in Gebärdensprache, Betreuung, begleitung und Unterstützung im pflegerischen oder pädagogischen Bereich für kirchliche Veranstaltungen beantragen.

Mehr dazu...

Inklusion in Freiburg

Zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention hat der Gemeinderat der Stadt Freiburg Ende 2013 die Verwaltung beauftragt, eine Gesamtstrategie für die Stadtverwaltung zu entwickeln und einen 'Aktionsplan Inklusion' zu erstellen.

Nach einem umfassenden Beteiligungsprozess mit Ämtern und Dienststellen, Eigenbetrieben und Gesellschaften und mit wissenschaftlicher Begleitung wurde ein Aktionsplan 2015/2016, auch in leichter Sprache erstellt.

Ende 2015 verabschiedete der Gemeinderat den Aktionsplan 2015/2016 mit 92 einzelnen Maßnahmen und beauftragte die Verwaltung, den Plan schrittweise umzusetzen und zu evaluieren. Welche Maßnahmen umgesetzt werden können und welche nicht, entscheidet der Gemeinderat.

Im Februar 2014 wurde die Koordinationsstelle Inklusion im Büro des Bürgermeisters von Kirchbach eingerichtet. Die Hauptaufgabe des Leiters, Guido Willmann ist es, den Inklusionsprozess innerhalb der Verwaltung zu steuern und den Aktionsplan fortzuschreiben. Beim Aktionsplan 2017/18 liegt der Fokus auf der Zielgruppe ‚Ältere Menschen‘. Am 11. Juli 2017 verabschiedete der Gemeinderat einstimmig die Fortschreibung des Aktionsplanes 2017/2018.

Für die Stadt Freiburg bedeutet Inklusion, dass die Unterschiedlichkeit aller Menschen wertgeschätzt wird. Ziel ist es, eine Teilhabe in allen Lebensbereichen (z.B. Bildung, Arbeit, Wohnen, Kultur, Freizeit) zu ermöglichen. Dafür hat die Stadt Freiburg ein Leitbild für eine vielfältige Stadtgesellschaft entwickelt.

Den dritten Aktionsplan 2019/2020 mit dem Leitfaden für eine inklusive Quartiersentwicklung verabschiedete der Gemeinderat am 9. Juli 2019 ebenfalls einstimmig.

Aktionsplan Inklusion
hier geht es zum Aktionsplan für ein inklusives Freiburg

Netzwerk Inklusion Freiburg
Das Netzwerk wurde am 20. November 2013 gegründet. Menschen mit und ohne Handicap arbeiten hier gleichberechtigt zusammen. Dabei verfolgen alle Beteiligten das Ziel, die Umsetzung UN-Behindertenrechtskonvention in der Region Freiburg voranbringen.

Mehr dazu...

Wer in Freiburg barrierefreie Veranstaltungsräume sucht, findet diese auf www.freiburg.de/inklusion

Kommunale Inklusionsvermittler*innen

Im Idealfall sollte jede Gemeinde eine/n Kommunalen Inklusionsvermittler/in (KIV) haben. Im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald läuft seit Oktober 2014 das vom Sozialministerium Baden-Württemberg finanziell unterstützte Modellprojekt "Bürgerbewegung für Inklusion". 15 von 50 Kreisgemeinden sind daran beteiligt.

Kommunale Inklusionsvermittler*innen sind mit den Örtlichkeiten ihrer jeweiligen Gemeinde vertraut. Sie bringen Missstände und Verbesserungsmöglichkeiten zur Sprache und sensibilisieren die Verwaltung und Bevölkerung für die Belange von Menschen mit Behinderungen und vielfältigen Bedürfnissen.

In den Landkreisen Lörrach und Emmendingen haben sich 14 Gemeinden bereiterklärt Inklusionsvermittler*innen auszubilden und zu bezahlen

Weiterlesen in der BZ Südwest vom 6.4.19

Inklusive, barrierefreie Erwachsenenbildung

Die Volkshochschule (VHS) Dreisamtal hat ein dreijähriges Gemeinschaftsprojekt mit der Akademie Himmelreich gestartet, bei dem es um den Weg zur barrierefreien Erwachsenenbildung geht. Das Modellprojekt wird von der Baden-Württemberg-Stiftung sowie Eigenmitteln der VHS und ihrer Trägergemeinden gefördert. Leitidee ist die barrierefreie Teilhabe aller Menschen am Bildungsangebot der Volkshochschule Dreisamtal. Interessierte Menschen mit Beeinträchtigung werden über zweieinhalb Jahre begleitet und qualifiziert. Die Qualifizierung befähigt sie, selbständig als (Co-)Dozenten und Dozentinnen Vorträge, Workshops und Kursangebote in der Volkshochschule Dreisamtal anzubieten. Langfristig werden die Teilnehmer in den ständigen Dozentenpool der Volkshochschule Dreisamtal übernommen.

Mehr dazu in der BZ

Inklusionsfonds für Assistenzdienste bei kirchlichen Veranstaltungen

Zuschüssen aus Haushaltsmitteln der Erzdiözese Freiburg zur Teilnahme von Menschen mit Behinderung am kirchlichen Leben
1. Ziel:
Ziel der finanziellen Mittel ist es deshalb im Sinne der Inklusion Menschen mit Behinderung und ihren Angehörigen die Teilnahme am kirchlichen Leben in der Erzdiözese Freiburg zu ermöglichen. Dies betrifft:

1. Veranstaltungen der Behindertenseelsorge, wie z.B. Orientierungstage für taubblinde Menschen, Besinnungstage für Menschen mit einer sog. geistigen Behinderung
2. Veranstaltungen auf diözesaner Ebene wie z. B. die Ministrantenwallfahrt, Diözesantage, Gebetswache des Männerwerks, etc.
3. Veranstaltungen/Gottesdienste/Sakramentenspendungen/Sakramentalien auf der Ebene der Seelsorgeeinheiten, wie Erstkommunionvorbereitungen, Taufen, Beerdigungen etc.
Mit dem Ziel einer breit gefächerten Pastoral, d.h. einer Pastoral, die jedem Menschen zugänglich ist, verpflichtet sich die Kirche, ihren Beitrag zur Inklusion zu leisten. Diese berechtigt Menschen mit Behinderung in allen Bereichen einen individuellen und spezifischen Assistenzbedarf zu beanspruchen. Die Inklusion fordert von den Veranstaltern, den Assistenzbedarf zu gewährleisten.

Möglichkeiten einer Förderung durch den Inklusionsfonds
Menschen mit Behinderung bzw. ihre Vertreter können Assistenzdienste wie Gebärdensprachdolmetscher, Betreuung, Begleitung oder Unterstützung im pflegerischen oder pädagogischen Bereich für kirchliche Veranstaltungen beantragen. Menschen mit Behinderung können auch Assistenz beantragen, damit ihre Angehörigen an kirchlichen Veranstaltungen teilnehmen können.
Wenn ein Mensch mit Behinderung bei der Anmeldung zu einer Veranstaltung angibt, dass er eine Assistenz im oben genannten Sinne benötigt, kann auch der Veranstalter einen Antrag stellen. Der Veranstalter legt dafür eine unterschriebene Kopie der Anmeldung mit Assistenzbedarf dem Beirat vor.
Bezuschusst werden Assistenzdienste
(gegebenenfalls zusätzlich Fahrtkosten, Übernachtungskosten

Mehr dazu...