Aktionsplan zur Inklusion in Freiburg und Baden-Württemberg

Zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention hat der Gemeinderat der Stadt Freiburg Ende 2013 die Verwaltung beauftragt, eine Gesamtstrategie für die Stadtverwaltung zu entwickeln und einen 'Aktionsplan Inklusion' zu erstellen. Nach einem umfassenden Beteiligungsprozess mit  Ämtern und Dienststellen, Eigenbetrieben und Gesellschaften und mit wissenschaftlicher Begleitung wurde ein Aktionsplan 2015/2016, auch in leichter Sprache erstellt. Ende 2015 verabschiedete der Gemeinderat den Aktionsplan 2015/2016 mit 92 einzelnen Maßnahmen und beauftragte die Verwaltung, den Plan schrittweise umzusetzen und zu evaluieren. Welche Maßnahmen umgesetzt werden können und welche nicht, entscheidet  der Gemeinderat.

Im Februar 2014 wurde die Koordinationsstelle Inklusion im Büro des Bürgermeisters von Kirchbach eingerichtet. Die Hauptaufgabe der Koordinationsstelle ist, den Inklusionsprozess innerhalb der Verwaltung zu steuern und den Aktionsplan fortzuschreiben. Beim Aktionsplan 2017/18 liegt der Fokus auf der Zielgruppe ‚Ältere Menschen‘.

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Im Juni 2015 hat die baden-württembergische Landesregierung einen Aktionsplan vorgelegt. Die ressortübergreifende Selbstverpflichtung soll helfen, die Vorgaben der Vereinten Nationen umzusetzen.

In Deutschland haben über 10 Mio Menschen eine Behinderung, 7,5 Mio haben einen Grad der Schwerbehinderung von 50 und mehr. In Ba-Wü ist jeder Zehnte behindert (1,6 Mio).

Der Aktionsplan gibt für die kommenden 5 Jahre Handlungsanweisungen, wie die UN-Behindertenrechts- konvention im Lande umgesetzt werden soll. 

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Am 26.10.15 wurde das Werk der Öffentlichkeit  auf dem Landesinklusionstag in Stuttgart vorgestellt. Unser Mitarbeiter Phil Hensel war für Lebensraum für Alle e.V. vor Ort.
Hier finden Sie Bilder und Vorträge vom Landesinklusionstag und hier einen Bericht des SWR (ab Min. 22:00).