Rolli-Routen in Waldshut-Tiengen

Axel Bauer, Fotografenmeister aus Waldshut, entwickelt zur Zeit einen Rollstuhlwanderführer, der nicht nur Rollstuhlfahrern nützlich sein soll, sondern auch eine Hilfe für Eltern mit Kinderwagen. Drei Routen hat er schon vorgestellt. Wer ihn als Sponsor unterstützen will: Tel: 07751/3404  

Für Einsteiger geeignet ist die kurze Strecke vom Waldshuter Minigolfplatz zur Fähre in Waldshut. Von dort geht es entweder nach Full in die Schweiz oder man kann eine kleine Rundtour auf dem Rhein fahren. Man sollte aber bei der Fähre Bescheid geben, damit eine Schiene für das Café an Bord parat gestellt wird. Wem die Strecke nicht reicht, der kann weiter bis an den Klingnauer Stausee rollen. Einkehren kann man im Gippinger Kreuz (WC nicht barrierefrei).

Für Sportliche: Vom Campingplatz in Kadelburg gibt es eine zehn Kilometer lange Strecke über Rheinheim bis nach Reckingen, die Rollstuhlfahrer, so Axel Bauer, bis auf eine kleine Steigung (etwa fünf Prozent auf fünf Meter) gut meistern können. Allerdings richtet sich die Strecke eher an Sportrollstuhlfahrer mit Begleitung und ist für Einsteiger nicht unbedingt geeignet. Auf der Strecke gibt es eine Gartenwirtschaft, die barrierefrei ist, allerdings gilt das nicht für die Toilette.

Am besten in Begleitung: Auch der Dreispitz in Albbruck bietet sich für Rollstuhlfahrer zum Wandern an. "Dort kann man mit dem Auto fast bis zur Fischerhütte fahren, die barrierefrei ist. Allerdings empfiehlt es sich, eine Begleitperson mitzunehmen, weil ein kurzer Teil des Weges aus Schotter besteht." Vom Dreispitz aus kann man auf einem Naturboden den Altrhein bis nach Dogern hinunterrollen. Die Strecke ist drei Kilometer lang und hat nur eine einzige leichte Steigung.