Altersassistenzsystemen (AAL), Smarthome, barrierefreie Musterwohnungen

Beleuchtung auf Zuruf, Jalousien herunter per Smartphone, Kamera meldet Einbrecher, Rauchmelder alarmiert die Feuerwehr – das alles und noch viel mehr kann ein Smarthome (kluges Heim). Sensoren, Kameras, Apps machen das Leben komfortabler und sicherer.

Auf diesem Markt mischen Energielieferanten, Technik- und Kommunikationsanbieter und sogar Versicherungen mit. Z.B. bietet die Allianz in Koop mit Panasonic ein Paketsystem, das bei Brand, Wasserschaden oder Einbruch die Bewohner warnt und den Allianz-Notfallservice alarmiert.

Man geht davon aus dass bis 2030 jedes dritte neugebaute oder renovierte Haus über ein solches System verfügen wird (=Verzehnfachung zu 2015!).

Ein Einfamilienhaus damit auszustatten kostet je nach Anspruch 5-10.000 Euro.
 Richtwert: 1.000 Euro / Zimmer

AAL (= Ambient Assisted Living = Altersgerechte Assistenzsysteme für selbstbestimmtes Leben)

https://www.wegweiseralterundtechnik.de/index.php/Hauptseite = AAL und Musterwohnung (Container) des Landes BaWü auf Grundlage eines Forschungsprojekts des BMBF in Koop mit dem FZI = Forschungszentrum Informatik am Karlsruher Institut für Technologie. Ausgestellt werden u.a.:

-Telefon- und Türklingel mit akustischen und Lichtsignalen
-Großtastentelefon / Seniorenhandy
-Rauchmelder / Herdabschaltung
-Wasserschutz / Überlaufmelder
-Bewegungsmelder / Sensormatten (melden Aktivitäten von Personen)
-Weglaufschutz (Transponder in  Uhren, Schuhen mit GPS)
-Umfeldsteuerung (Rolladen, Einbruchsicherung)

Auf der Homepage findet man einen virtuellen Rundgang durchs Haus mit den Positionen für den möglichen Einbau technischer Hilfsmittel.

http://www.fzi.de/forschung/fzi-house-of-living-labs/fzi-living-lab-smarthomeaal/= Das FZI Living Lab smartHome/AAL ist eine Forschungsinfrastruktur in Form einer Zwei-Zimmer-Wohnung mit zahlreichen Sensoren, Aktoren und Gateways sowie Haushaltsgeräten verschiedener Hersteller. Es dient der Entwicklung und Evaluation von Technologien und Anwendungsszenarien für mehr Komfort und Sicherheit in der häuslichen Umgebung.

http://www.tuenet.de/referenzen/lebensphasenhaus.html = LebensPhasen-Haus Tübingen

Musterwohnung, Ausstellungsraum für technische Hilfsmittel und Seminarraum. Ein Ort für Forschung, Demonstration, Wissenstransfer und Austausch zur ganzheitlichen Behandlung der zentralen Herausforderungen einer älter werdenden Gesellschaft.

Geplant und realisiert von der Universität Tübingen, der IHK Reutlingen, SchwörerHaus, den Stadtwerken Tübingen, der SOMFY GmbH und der RIDI Leuchten GmbH sowie weiteren Technologieanbietern. Gefördert wird die Innovation von zwei Bundesministerien.
Während der Projektlaufzeit von 10 Jahren kann das Haus.
Besichtigungsmöglichkeit immer Freitags und als Gruppe mit Anmeldung.

http://www.lrasbk.de/burgerservices/amter-im-uberblick/sozialamt/hilfe-zur-pflege.html= Beratungsstelle  Alter und Technik in Villingen-Schwenningen

Im Juni 2014 hat der Schwarzwald-Baar-Kreis die Musterwohnung „BEATE“ eröffnet. Hier können über 200 Exponate aus den Bereichen „Barrierefreiheit“, „Alltagshelfer“ und „fürsorgliches Zuhause – SmartHome“ ausprobiert und erlebt werden.

Die Wohnung befindet sich in der Erzbergerstraße 28 in VS-Schwenningen in einem Klassenzimmer der Gewerbeschule (Eingang UG direkt an der Erzbergerstraße).

http://www.gerontotechnik.de/ = Dt. Gesellschaft  für Gerontotechnik. Für Konsumenten betreibt die GGT die Dauerausstellung "Forum für Generationen" in Iserlohn. Auf über 1.200 Quadratmeter Fläche werden jährlich bis zu 10.000 Besucher von unserem Beraterteam kostenfrei und unverbindlich nach vorheriger Terminabsprache beraten.

http://www.kvjs.de/soziales/werkstatt-wohnen.html = Der KVJS (in Koop mit dem Fraunhofer Institut) zeigt in der Werkstatt Wohnen (barrierefreie Musterwohnung) bauliche Lösungen und Einrichtungsvorschläge sowie eine Vielzahl an praktischen Hilfsmitteln insbesondere für das private Wohnen von älteren und behinderten Menschen.

http://www.iese.fraunhofer.de/de/projekte/med_projects/aal-lab.html= Fraunhofer Institut

http://www.kda.de/tags/barrierefreiheit.html = KDA Kuratorium Deutsche Altershilfe Wohnatlas u.a. Veröffentlichungen zum Leben im Alter

http://www.sophia.com.de/index.php?id=3 In Bamberg entstand im Dezember 2012 in Zusammenarbeit mit der Joseph-Stiftung, der SOPHIA living network GmbH, dem Fertighaushersteller "SmartHouse" und der Unterstützung der Stadt Bamberg ein AAL-Musterhaus: ein „Living Lab“, ein bewohntes Labor. Das Musterhaus zeigt schon heute wie Wohnen der Zukunft für ältere Menschen aussehen kann: barrierearm, sicher, komfortabel und bequem. Unterstützt werden die Bewohner in den Bereichen Sicherheit, Komfort, Kommunikation, Energieverbrauch und Gesundheit.

http://www.stufen-los.de/ = Kommerzielles Beratungszentrum für Lifte /Aufzüge aller Art und Fördermöglichkeiten

http://www.meinpaul.de/ = Die Firma CIBEK entwickelte PAUL als Komplettlösung zur Unterstützung für ältere Menschen, die selbstbestimmt und sicher möglichst lange zu Hause leben möchten. PAUL bietet Unterstützung in den Bereichen Sicherheit, Kommunikation, Komfort und Dienstleistung.

http://www.ambient-concierge.eu/ = AMCO: »AmbientConcierge«

Ein Forschungsprojekt der EU, der Deutschen und der Schweizer Bundesregierung (und der jeweiligen Projektträger) zur Verbesserung der Lebensqualität älterer Menschen

www.sahb.ch<cite> = SAHB Hilfsmittelzentrum Oensingen /Schweiz</cite>

http://www.dfki.de/web/kompetenz/ccaal = DFKI-Kompetenzzentrum Ambient Assisted Living - CCAAL - ist eine projekt- und forschungsbereichsübergreifende virtuelle Organisation innerhalb des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz

Initiative Jung-wohnen-alt-werden / Urban Plus=Ausstellungsraum zum barrierefreien Wohnen in 69469 Weinheim, Boschstr. 14 , c/o Fa. Kadel.
Montag bis Freitag, 10.00 bis 17.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Ansprechpartner: Herr Fischer, Herr Winkler, Fa. Kadel, Telefon: 06201 9445-0.
Einen Film dazu kann man sich auf youtube anschauen:
https://www.gsw-sigmaringen.de/AAL_Wohnung_Film

Besser leben im Alter durch Technik
In 22 Kommunen werden „Kommunale Beratungsstellen –Besser leben im Alter durch Technik“ gefördert. Ziel ist es, ältere oder eingeschränkte Menschen zu unterstützen, lange und selbstständig leben zu können.
In Baden-Württemberg gibt es die Beratungsstelle nur in Freiburg:
Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt
Fehrenbachallee 12
79106 Freiburg
seniorenbuero@stadt.freiburg.de; Telefon: 0761 / 201-3032

Im Internet gibt es viele Portale zu AAL / Hilfsmitteln, z.B. www.claravital.de

-Hausnotrufsysteme gibt es von vielen Anbietern: Mit Pflegestufe bekommt man 18,36 Euro dazu, was in etwa dem Basispaket entspricht. Je nach Umfang und Region kann ein Hausnotrufvertrag aber auch monatlich bis zu 50 Euro kosten. Zum Knopfdruck zur Notrufzentrale können dann z.B. die Hinterlegung des Wohnungsschlüssels, Benachrichtigung der Angehörigen, Bewegungsmelder, Falldektektoren oder Rauchmelder dazukommen.

Kostenlose Hausnotruf-Beratungs-Hotline: 0800-666222132

Achtung! Bis 2018 rüstet die Telekom ihre Anschlüsse komplett auf das IP-Netz um. Was Nutzer von Hausnotruf-Geräten jetzt wissen müssen, steht hier: http://blog.telekom.com/2015/02/16/hausnotruf-ip-umstellung/

-Pflegerufsets - die flexible, günstige und sichere Alternative zum Hausnotruf

Pflegerufsets stellen eine günstige und sichere Alternative zu den herkömmlichen Hausnotrufsystemen dar. Sie sind vielseitig einsetzbar und modular, jederzeit beliebig erweiterbar. Die grundlegende Funktionsweise besteht darin, bei Bedarf durch einen Sender einen Notruf auszulösen (z.B. Armband- oder Halsbandsender), der an einem Empfänger einen Alarm auslöst (z.B. einem Steckdosen-Rufmelder oder dem ELDAT-Telefon). Durch das modular-aufgebaute System lassen sich die Pflegerufsetz jederzeit an sich veränderbare Bedingungen anpassen. Mehr Informationen: https://www.claravital.de/Pflegerufsets-fuer-die-Seniorenbetreuung-zu-Hause#unten