Freiburg für Alle wünscht frohe Feiertage und ein gesundes neues Jahr!

Dank der finanziellen Unterstützung unserer Partner*innen und Spender*innen, konnten wir auch 2018 wieder weitere Schritte auf dem Weg zu einer barrierefreien, inklusiven Gesellschaft gehen:

Im Frühjahr führten wir in mehreren Klassen der Sozialpflegerischen Schule Emmendingen Sensibilisierungsworkshops mit Altenpflege-Schüler*innen durch.

Seit März ist unsere Mitarbeiterin Gabriele Hartmann zertifizierte Gästeführerin im Naturpark Südschwarzwald. Sie bietet Führungen zur Barrierefreiheit und wurde u.a. von den Breigau-Guides und von einer südkoreanischen Professorengruppe engagiert.

Ebenfalls seit dem Frühjahr gibt es in Zähringen Bestrebungen auch für diesen Stadtteil ein Quartiersmanagement zu bekommen. Hier engagierte sich Gernot Wolfgang und bot unsere Stadtteil-Website www.zaehringen-fuer-alle.de als Kommunikationsplattform an.

Mit Hilfe der Fördergelder von „Demokratie leben!“ konnten wir  unsere Stadtteil- Website www.zaehringen-fuer-alle.de in Leichte Sprache übersetzen. Parallel dazu starteten wir im April  Gespräche mit der Katholischen Hochschule (Büro für Unterstützte Kommunikation) sowie mit dem Ring der Körperbehinderten zum Aufbau einer Prüfgruppe "Leichte Sprache". Ergebnis war die Gründung des „Forums Leichte Sprache – Kommunikation für Alle“. Nun gibt es auch im  Südwesten Deutschlands die Möglichkeit, Texte in Leichte oder Einfache Sprache übersetzen zu lassen.

Mit Unterstützung durch das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg konnten wir dem KSR Breisgau Hochschwarzwald im Juli in Bad Krozingen bei seiner Jubiläumsveranstaltung unsere Veranstaltungsberatung zur Barrierefreiheit kostenlos anbieten. Andere Beratungswünsche betrafen die  Adelhauser Kirche in Freiburg, Kirchzarten und den Städte- und Gemeindetag Baden-Württemberg.

Seit dem Sommer setzt sich Gernot Wolfgang verstärkt für den Bau barrierefrei nutzbarer Wohnungen und für die Barrierefreiheit in Pflegeheimen ein. Er führte in diesem Jahr auch wieder zahlreiche Wohnberatungen in Freiburg und der Regio durch.

Ende Juli vereinbarten wir mit der FWTM, der Behindertenbeauftragten und dem Inklusionsbeauftragten der Stadt eine Sonderausgabe des Stadtführers „Freiburg für Alle“ für das Stadtjubiläum 2020. Über diesen Förderantrag wird im Januar 2019 entschieden.

Im August trafen wir uns als Mitglied von BoB (Bahnhof ohne Barrieren) mit dem neuen OB Horn auf dem Hauptbahnhof zu einem Vororttermin. Leider wird es vor 2025 keine neuen Aufzüge geben – so lange dauern Planung, Planfeststellungsverfahren usw.!

Ebenfalls im August war unser Mitarbeiter Phil Hensel Darsteller und Interviewpartner beim einem ZDF-Dreh zum Thema Freiburg für Alle und barrierefreie Reisemöglichkeiten.

Und natürlich beteiligten wir uns wieder an vielen Veranstaltungen wie dem Aktionstag Inklusion,  dem Stadtseniorentag, dem Fachtag Inklusion und Stadtentwicklung oder am Round-Table zur Inklusion und Leichten Sprache an der Pädagogischen Hochschule Freiburg.

2019 wird unsere Hauptbeschäftigung neben Wohn-, Kommunen- und Veranstaltungsberatung und hoffentlich vielen Übersetzungsaufträgen in Leichte Sprache, die Neugestaltung des Stadtführers und der Website „Freiburg für Alle 2020“ sein.

Wir danken allen, die uns bei unserer Arbeit unterstützen und wünschen frohe Feiertage und ein gesundes Neues Jahr!

Schulungen und Sensibilisierung von Altenpflegeschüler/innen in Emmendingen

Das Klientel von Altenpfleger/innen wohnt meist in Bestandsbauten, die weder altersgerecht noch barrierefrei sind. Und weil Wohnraumberatung auch  im PSG III als Aufgabe der Altenhilfe festgeschrieben ist,  hat die Gewerbliche und Hauswirtschaftlich-Sozialpflegerische Schulen Emmendingen (GHSE) im März 2018 den gemeinnützigen Verein Lebensraum für Alle für  Schulungen engagiert. Lebensraum für Alle führt seit Jahren in Südbaden kostenlose und neutrale Wohnraumberatungen durch und ist Mitglied der BAG Wohnungsanpassung e.V.
 Ziel der Schulung sollte es sein, Altenpflegeschüler/innen zu informieren, welche typischen räumlichen und technischen Probleme bei älteren – auch dementen- Personen auftreten können und welche praktikablen Lösungsmöglichkeiten es gibt. Drei Gruppen von Altenpflegehelfern und Altenpflegern lernten  an sieben Tagen Grundkenntnisse zur barrierefreien Gestaltung, die Vielfalt möglicher Problemzonen und Lösungsmöglichkeiten  in und außerhalb des Hauses, Hilfsmittel und -adressen sowie Finanzierungsmöglichkeiten kennen. Großen Raum nahmen praktische Übungen im Alterssimulationsanzug ein, ein  Rollstuhl- und Rollatorparcours und das Laufen mit Blindenbrillen.

Weitere Infos zu Sensililisierungsschulungen bei Lebensraum für Alle e.V., Längenloh 11, 79108 Freiburg, Tel: 0761 317, info@lebensraum-fuer-alle.org; www.lebenraum-fuer-alle.org

Lebensraum für Alle startet Filmprojekt "Freiburg barrierefrei für Alle?!"

Der gemeinnützige Freiburger Verein Lebensraum für Alle freut sich über den Preis von 2.000 Euro von der Stiftung L(i)ebenswert der PSD-Bank. Mit diesem Geld will der Verein einen Kurzfilm zum Thema „Freiburg barrierefrei?“ drehen.

Der Verein, der aus der Initiative Freiburg für Alle (www.freiburg-fuer-alle.de) hervorgegangen ist, betreibt seit vielen Jahren Internetportale mit Informationen über die Zugänglichkeit öffentlicher Einrichtungen für Ältere und Menschen mit Handicap, in Freiburg und der Regio (www.regio-fuer-alle.de) und (www.loerrach-fuer-alle.de). Parallel dazu gibt er den Stadtführer „Freiburg für Alle“ heraus. Da der Verein immer wieder  von  Verbänden und Institutionen zu Vorträgen  eingeladen wird, und  auch Ortsbegehungen für Kommunen macht, die mehr  für ihre älter werdende Bevölkerung tun wollen, wäre der Film als Ergänzung zu den Informationen sehr  sinnvoll.

Der Film wird die Ankunft von Reisenden am Bahnhof zeigen, eine  Straßenbahnfahrt, ein barrierefreies Hotel, einen Altstadt-Spaziergang, einen Lokalbesuch und eine kulturelle Einrichtung. Die Hauptdarsteller sind mit Rollstuhl und Rollator aber auch mit Kinderwagen und Fahrrad unterwegs.  Ziel ist es, aufzuzeigen, was in Freiburg  generationenfreundlich und für Alle zugänglich ist – wie etwa die Niederflur-Straßenbahnen oder einige Museen und andererseits die vorhandenen Problemzonen wie den Hauptbahnhof, das Altstadtpflaster oder Lokale mit nicht-barrierfreien WCs .

Über diese 2012 gegründete Stiftung  unterstützt die genossenschaftliche PSD-Bank Rhein-Necker-Saar zwei mal im Jahr Träger in der Region Freiburg, die sich für gemeinnützige und soziale Zwecke engagieren. Dabei stehen jeweils 25.000 Euro pro Spendenvergabe zur Verfügungen (www.psd-liebenswert.de). Hier der Bericht über die Preisverleihung in der Badischen Zeitung.

Mehr Infos zu Lebensraum für Alle unter www.lebensraum-fuer-alle.org oder beim Vereinsvorsitzenden Gernot Wolfgang, Längenloh 11, 79108 Freiburg, Tel. 0761-56317 oder info@lebensraum-fuer-alle.org

Telefonanbieter stellen Telefonnetz auf IP-Technik um

Bis 2018 stellen die Telekom und alle anderen Anbieter das alte Festnetz auf "Voice over Internet Protocol (VoIP)" um. Das bedeutet: Man telefoniert nicht mehr analog sondern digital übers Internet, was Vorteile bringt, aber auch den Nachteil hat, dass das Telefon bei einem Stromausfall unterbrochen wird. Deshalb sollte jeder Hausnotruf  für den Notfall mit einem Akku ausgestattet sein. Stromausfälle sind zwar selten, aber dennoch lässt sich das Restrisiko durch eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) auffangen. Konkret heißt das: Bei solchen Gerätekombinationen aus Router und Hausnotruf sichert im Notfall der Akku die Betriebsbereitschaft. Entsprechende USV-Produkte haben daher auch die meisten Dienste-Anbieter schon im Angebot.Fragen Sie Ihren Anbieter!

Außerdem ist die Umstellung mit einer Menge neuer Technik verbunden: Router verkabeln etc. Wer das nicht allein kann, den kostet der Techniker pro Stunde 100 Euro. Wer seine Einwilligung zum neuen Vertrag verweigert, erhält eine fristgerechte Kündigung.

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Magazin "Nachhaltig hoch drei - Generationenfreundlich leben, wohnen, arbeiten"

Immer mehr Menschen wollen im Alter unabhängig und selbst- bestimmt leben. Die traditionelle Form der Mehrgenerationenfamilie wird seltener. Dafür entstehen andere, neue „Wahlverwandt- schaften“ und „Verantwortungsgemeinschaften“: Mehrgenerationenwohnen, Wohnen für Hilfe, Wohngemein- schaften, Genossenschaftliche Wohnprojekte, Quartiersmanagement, Nachbarschaftshilfe und neue, hilfreiche Technologien für den Alltag.

Innovative Bauträger und Genossenschaften haben die Chancen des demografischen Wandels erkannt und sehen in den minimalen Mehrkosten einer generationenfreundlichen, barrierearmen Bauweise die Zukunft für eine soziale, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit.

Das ist auch volkswirtschaftlich klüger, denn für den Steuerzahler sind Menschen, die aus Altersgründen oder krankheitsbedingt in Pflegeeinrichtungen umziehen müssen, auf jeden Fall die teurere Alternative.

Das Ziel sollen Häuser in einem „Design für Alle“ sein und gemischte Wohnformen, die ebenso nützlich und komfortabel für Eltern mit kleinen Kindern wie für Menschen im hohen Alter sind.

Der gemeinnützige Verein „Lebensraum für Alle" stellt in diesem Magazin neue Wohn- und Lebensformen vor, die Ideengeber für den eigenen Neu- und Umbau und neue Formen des Zusammenlebens sein können.

Das Magazin als Download finden Sie hier.

 

 

Lebensraum für Alle auf der GETEC-Messe

Auf der GETEC vom 11.-13.4.2014 veranstaltete Lebensraum für Alle erstmals die Sonderschau "Barrierefrei leben, wohnen & arbeiten".

Auf einem Gemeinschaftsstand von 20 Ausstellern besichtigten die Besucher eine Vielzahl barrierefreier Produkte und holten sich bei den Experten Tipps für sinnvolle, kostengünstige und oft genial einfache Umbaumaßnahmen in den eigenen vier Wänden und am Arbeitsplatz.

Öffnet internen Link im aktuellen FensterMehr dazu...

 

 

 

 

In bester Absicht aneinander vorbei

Auf Einladung des Behindertenbeirats Lörrach fand während eines Gaststättentests ein Austausch über Barrierefreiheit, Behindertenfreundlichkeit und -tauglichkeit von Gastronomiebetrieben sowie typischen Muster der Interaktion zwischen nichtbehinderten Menschen und Menschen mit Behinderung statt.

Dirk Furtwängler, Vorsitzender des hiesigen Behindertenbeirats, lud neben Fachbereichsleiterin Isabell Krieg und Pressesprecher Steffen Adams auch Philipp Hensel von der Initiative "Freiburg für Alle"ein, das Lörracher Nachtleben zu erkunden.
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Wo ist Freiburg nicht barrierefrei?

Nachdem unser Verein schon bei den Initiativen "Inklusive Kommune" und "Barrierefreier Hauptbahnhof" mitmacht, sind wir jetzt auch in der AG "Barrierefreie Öffentliche Räume" des Garten- und Tiefbauamtes vertreten. Deshalb werden momentan sowohl kritische als auch beispielhafte Punkte gesammelt, die man in Freiburg in Sachen Barrierefreiheit vorfinden kann. Wer also zu diesem Thema etwas beitragen möchte, schicke uns eine E-Mail, die wir dann gern in dem Arbeitskreis einbringen.